Wie war das Spiel gestern gegen die späteren Turniersieger Sato/Kawame aus
Japan?
Das war ein sehr schnelles Spiel. Ich spiele gerne gegen Asiaten, denn da
ist das Spieltempo immer viel höher und das kommt meiner Spielweise
entgegen. Man nimmt die Geschwindigkeit der Gegner auf und spielt dann
selber auch auf einem höheren Niveau. Wir hatten im ersten Satz eine Chance
den Satz auch zu gewinnen, da wir sehr gut mitgespielt haben. Auch im 2.
Satz haben wir alles gegeben und es gab gute Ballwechsel, doch fast immer
machten die Japaner den Punkt und so machten wir nur 9 Punkte, was
eigentlich etwas zu hoch ist. Für uns war es trotz der Niederlage ein
wichtiges Spiel, da wir wieder einmal auf sehr hohem Niveau spielen konnten.
Die Japaner haben das Finale dann auch ganz leicht gewonnen.
Heute habt ihr dann noch um Platz 3 Spiel müssen, seit wann gibt es das bei
internationalen Turnieren?
Die Veranstalter haben alle Spieler ersucht, dass auch um den dritten Platz
gespielt wird, da die Zuseher in Estland nur selten die Chance bekommen,
Spiele auf diesem Niveau zu sehen. Ab dem Semifinale waren sehr viele
Zuseher in der Halle und deswegen haben alle Spieler gerne noch mal
gespielt. Normalerweise wird der 3. Platz nie ausgespielt und es gibt auch
keine zusätzlichen Punkte für die Weltrangliste. Wir wollten das Spiel um
Platz 3 gegen die Waliser Morgan/ Phillips nutzen, um einige Dinge
auszuprobieren, die uns im Spiel gegen die Japaner aufgefallen sind.
Schlussendlich konnten wir das Spiel mit 21:19 und 21:15 gewinnen.
|