Jürgen, Gratulation zum sieg beim EBU-Masters. Habt ihr mit dem Sieg
gerechnet? Gegen diese D änen habt ihr vorher schon öfter verloren, oder?
Die Bedingungen und die Atmosphäre waren sehr beeindruckend in Assen. Das Zur European Badminton Circuit Wertung zählen 23 Turniere, die auch zur
Weltrangliste zählen. Die besten 8 Ergebnisse aller europäischen Teilnehmer
werden in den jeweiligen Disziplinen gewertet und im Doppel spielten sich
dann die ersten beiden Paarungen den Sieg im Masters aus.
Es hat uns ein bisschen beschäftigt, aber im Endeffekt ist die
Wahrscheinlichkeit nicht anzukommen doch sehr gering. Ja, die Punkte zählen zirka doppelt so viel. Ein Sieg in der ersten Runde im
Hauptbewerb würde uns in der Weltrangliste sehr weiterhelfen. Ja in Singapur spielen wir gegen die starken Malayen Chew und Chan, die
zurzeit 11. der Weltrangliste sind. Wir haben in Thailand letzten Sommer
gegen die beiden gespielt und ganz gut mitgespielt. Mal schaun, was dieses
Mal drinnen ist. In Indonesien sind wir Nr. 2 in der Qualifikation und
kommen vielleicht noch in den Hauptbewerb. In Malaysia kommt die Auslosung
in den nächsten Tagen. Hier sind meistens sehr viele Zuschauer. Je nachdem wie groß die Stadien sind, kann man mit 5000 bis 10000 Zusehern rechnen. Die Stimmung ist auch sehr beeindruckend, da die Zuseher bei jedem Ballwechsel mitfiebern und mitschreien.
Die meiste Zeit werden wir in Indonesien mit dem Nationalteam und mit dem
Club Djarum trainieren. Dazu begleiten uns die beiden dänischen Spieler Sune
Gavnholt und Christian Lind-Thomsen, die auch alle 3 Turniere spielen und
mit uns gemeinsam trainieren. Wahrscheinlich werden wir auch in Malaysia mit
der Trainingsgruppe von Wong Choong Hann mittrainieren.
Er hat sehr gut gespielt und mit Pech sehr knapp auf 3 Sätze gegen den
Franzosen Francoise verloren. Er hat gezeigt das Potenzial in ihm steckt,
und wenn er richtig weitertrainiert, eine erfolgreiche Zukunft im Badminton
vor sich hat. Am Mittwoch geht’s los um 13h40 MEZ 32 Grad und sehr schwül.
Wir haben heute am Vormittag Fitnesstraining gemacht und am Abend in der
Turnierhalle gespielt. Das war sehr wichtig um sich an den Wind von der
Klimaanlage in dieser großen Halle zu gewöhnen. Am Abend waren wir in der |
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