Das Doppel Koch/ Zauner steht in Wales im Endspiel des Doppelbewerbes. Am Abend nach ihrem 3-Satz-Sieg im Halbfinale beantworteten die beiden die Interviewfragen per e-mail. Die Fragen stellte Harald Koch.29. 11. 2008 ca. 21 Uhr |
Interview mit Peter ZaunerEigentlich hattet ihr ja kein hotel mehr zum Übernachten heute. habt ihr mit einer Niederlage gerechnet?
Nein, aber heute war ein Rugbyspiel zwischen Wales und Australien in Cardiff und alle Hotels im Zentrum waren ausgebucht. Rugby ist hier in Wales populärer als Fußball. Den ganzen Tag über waren die Straßen voll von Rugbyanhängern. War aber alles ganz friedlich. Wir haben jetzt 30km außerhalb von Cardiff ein gutes Hotel gefunden. Da wir ein Mietauto haben, ist das aber kein Problem, eher schon dass man in Großbritannien auf der linken Seite fährt und rechts überholt. Aber daran haben wir uns mittlerweile auch schon gewöhnt.
Im Viertelfinale gabs einen klaren Sieg gegen das Englische paar Honey/ George. Zuletzt habt ihr gegen die beiden knapp verloren. Warum gings diesmal so leicht? Wir haben dieses Mal einfach sehr gut gespielt, haben fast keine Fehler gemacht und die Bälle sehr gut verteilt. Die Engländer sind eigentlich nie ins Spiel gekommen. Ein Vorteil für uns waren auch die langsamen Bälle hier, dadurch haben die Engländer sehr schwer Punkte im Angriff bekommen, weil wir sehr gut verteidigt haben. Das Ergebnis ist schon sehr hoch, wahrscheinlich eines unser besten Spiele. Wir haben gewusst, dass wir im Viertelfinale wieder gegen die Engländer Spielen und gemeinsam mit unserem Trainer Yan Yujiang haben wir uns das Video von der Niederlage bei den Dutch Open angeschaut. Das Hauptproblem war, dass wir nur in der Verteidigung waren und deswegen haben wir trainiert kurz ans Netz zu spielen und mehr nach unten zu spielen. Im letzten Training vor dem Turnier haben wir dann spezielle Übungen und auch Ballmaschine dafür gemacht. Genau so wie wir es trainiert haben war es dann im Match und wir waren wirklich super darauf eingestellt. Ich konnte deutlich spüren, dass vor allem bei mir das Training genau richtig war. |
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Interview mit Jürgen KochJürgen, im Mixed lief es auch überraschend gut. Wie war das Spielen mit der jungen Deutschen Fabienne Deprez ? Die gegnerische Dame war sehr stark, vor allem am Netz. Leider haben wir in beiden Sätzen beim Stand von 17-17 blöde Eigenfehler gemacht und die Sätze jeweils knapp verloren.
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