Jürgen gewinnt die 2. Runde gegen die Nr. 1 der Schweiz Christian Bösiger knapp in 3 Sätzen (21:17, 18:21, 21:17) und trifft am Samstag (9.15 Uhr) im Viertelfinale auf den Dänen Hans-Christian Vittinghus.
Jürgen Koch nach dem Sieg in der ersten Runde des Turkey International:
nach seinem knappen Sieg gegen den Schweizer Bösiger sagte Jürgen am Telefon:
Wie war Dein 3-Satz-Sieg gegen Bösiger?
"Das Match war für mich unglaublich hart, ich habe zwar nicht schlecht gespielt, ich hab mich aber zeitweise ein bisschen machtlos gefühlt, meine Taktik umzusetzen. Den Sieg hab ich dann mit Kampf geschaft, es war wirklich sehr anstrengend.
In der Halle ist es hier extrem heiss, leider wurde die Klimaanlage abgeschaltet. Bösiger ist normalerweise ein Angriffsspieler. Gegen mich hat er weniger angegriffen, so hab ich mich schlecht einstellen können. In der Entscheidungsphase im dritten Satz hab ich dann das Service gewechselt, ich hab immer hoch serviert. Auf dieses Service hat er immer angegriffen, was sehr gut für mich war.
Das Spiel hab ich diesmal mit viel Kampfgeist gewonnen. Gut war, dass ich in Asien immer bei starker Hitze hart trainiert habe. Ich hab mir gedacht, wenn es in Asien geht, kann ich mich hier auch überwinden."
Wie wird das Viertelfinale gegen den Dänen Hans-Christian Vittinghus?
"Es wird sicher schwer werden. Bis jetzt hab ich hier nicht wirklich gut gespielt. Ich hab aber das Gefühl, dass mich diese harte Match gegen den Schweizer mental aufgebaut hat - ich kann mich hier sehr gut überwinden."
Wie wertvoll ist das Viertelfinale in der Türke für Dich?
"Hier gibt es sehr viele Weltranglistenpunkte, der Einzug ins Viertelfinale war sehr wichtig für mich. "
nach seinem 1. Match erzählte Jürgen per e-mail:
"Die Halle hier ist sehr groß, es gibt ein wenig Wind in der Halle. Es ist heiss, die Klimaanlage war in der Früh nur beim Mixed eingeschaltet, nach den Mixed wurde sie ausgeschaltet, weil sich alle Verlierer wegen des Windes beschwert haben.
Bei meinem Spiel war es sehr heiss und ich hab extrem geschwitzt. Die Schiedsrichter sind hier schlecht und unerfahren, sie können auch kein Englisch. Nach den optimal organisierten Turnieren in Asien, die ich die letzte Zeit gespielt habe, muß ich hier veruschen, mich mit den schlechten Bedingungen abzufinden. Ich möchte auf alle Fälle eine gute Leistung bringen und alles versuchen. Ich glaube, hier ist eine gute Chance für mich. "
Übrigens ist die Türkei zwar noch ein "Entwichlungsland" im Badminton, das Turnier in der Türkei ist allerdings mit USD 15.000 sehr gut dotiert.